Laienspielschar

Unsere Laienspielschar

Unsere Laienspielschar hat sich dem plattdeutschen Theater verschrieben. Unter der Gesamteitung von Bernhard Stumpe und der Regie von Charly Hillebrand spielen die hochmotivierten Amateure seit mehr als 30 Jahren jedes Jahr in der Festhalle Everswinkel. Und das Beste ist: mit dem Erlös aus Ihrem Eintritt finanziert die Laienspielschar der Kolpingsfamilie soziale Projekte in Everswinkel und der "weiten" Welt.

 


 

Die Handlung;

Ein gewisser Hermann Kohrs, Obersekretär in Rente will sein Erbe antreten.  Sein Bruder ist es, der verstorben ist. Mit seinem Sohn Emil will er seinen Lebensabend in dem Haus seines Bruders verbringen. Doch auch Greten Bruns hat geerbt und gedenkt, ebenfalls in das Haus einzuziehe. Sie hat den Bruder von Hermann Kohrs bis zum Tode gepflegt. Und als Dank hat er sie schon früh genug mit einem Erbteil bedacht. Lieschen Lange putzt in diesem Haus und der Polizist begleitet sie, weil es dort angeblich spukt. Aber in Wirklichkeit sind es drei Tippelbrüder, die dort ihr Winterquartier aufgeschlagen haben. Wenn dann die Putzfrau kommt, verstecken sie sich und vertreiben sie mit geisterhaften Gezänke. Einer von den Tippelbrüdern ist Gerd, der entlaufene Sohn von Herrman Kohrs. Und der sorgt dann für die Prise Liebesromanze. Und am Ende sind es sogar zwei Paare, die sich durch das ganze Wirrwarr gefunden haben.

 


 

Liebe Freundinnen und Freunde der plattdeutschen Mundart!

Schon Mitte Oktober traf sich die Kolpingspielschar, um mit dem Lesen des Stückes anzufangen. Denn obwohl es vom ostfriesischem, in unser münsterländer Platt übersetzt worden ist, gibt es immer noch Wörter, die hier in Everswinkel ganz einfach anders gesagt werden. Von Dorf zu Dorf gibt es schon kleine Unterschiede in der Aussprache. Auch gibt es z.b das Kleiplatt im Münsterland und das Sandplatt im Westmünsterland. So hat die Beschaffenheit des Bodens der Mundart, die man dort spricht, ihr den Namen gegeben.

In der Festhalle geht es dann erst ab Rosenmontag los. Nach dem Aufbau der Bühne, können die Spieler dann endlich zu den Texten, die dann hoffentlich fest sitzen, auch die Bewegungsabläufe üben. So wird in dieser Phase zwei  mal in der Woche geübt und sieben Tage vor der Premiere steht sogar ein ganzes Übungswochenende auf dem Plan.

Es kommen also schon einige Abende, die die Laiendarsteller erst im Pfarrheim und später in der Festhalle mit dem Üben zubringen, zusammen. Ganz abgesehen von dem Auswendig lernen, welches zuhause zwischen durch passiert. An dieser Stelle wollen wir uns auch mal bei den Kindern, Enkelkinder, Ehefrauen, Ehemännern und Partnern bedanken die dann doch für etliche Stunden mal zurückstehen müssen. Gleichwohl muss man hier sagen, dass das gemeinsame Üben in einer generationsübergreifenden Theatergruppe jedem einfach sehr viel Spaß bereitet.

In der Pause bietet unsere Kolpingjugend wieder Erfrischungen an.

Schon seit vielen Jahren Jahren gehört ihr Engagement während der der Pausen wie selbstverständlich dazu. Wir sagen dafür an dieser Stelle ein ganz besonders herzliches Dankeschön.

Und hier nun auch noch die Infos zu den Spielerinnen und Spielern und den anderen Mitwrikenden:


Hiärm Kohrs    Obersekretär in Unruhestand Günter Glose

(Späte Überraschung in Sachen Liebe nicht ausgeschlossen)

Emil Kohrs       Sohn Phillipp Sasse

(zählen sie doch mal mit, wie oft er das Wort „Papa“ sagen darf)

Grete Bruns    Krankenpflegerin Katja Becker

(Muss Giärd davon überzeugen das er braune und keine blauen Augen hat)

Christiane       ohne festem Wohnsitz Brigitte Serries

(Weil sie ihren Schlüssel vergessen hatte wurde sie zur Tippelschwester)

Graf                verarmter Adel Bernhard Stumpe

(der mit dem Vogel der Fridolin heißt)

Giärd               Landstreicher Johannes Rieping

(der jüngste Tippelbruder mit dem besten Versteck)

Liesken Lange   Putzfrau Britta Becker

(lässt sich von Heini Bredenborstel einen Brief von Hiärm Kohrs einrahmen)

Gustav Krause   Polizist Erich Heitmann

(Stichwort; Portugieske Prumensuppe mit Paprika un Schellfisk)

Souffleuse                                                                              Mechthild Hagenkötter

Maske                                                                                    Claudia Kretschmann

Regie                                                                                      Charly Hillebrand

Regieassistenz                                                                       Sabina König

Bühnenbau und                                                                     Lutz Stuppe

Bühnenbild                                                                            Theo Stelthove

Ludger Lindart

Kasse                                                                                      Florian Glose

Plakate, Eintittskarten, Progr.-Heft                                       Franz-Josef Kröger

Video-Technik                                                                        Helmut Maas

Gesamtleitung                                                                       Bernhard Stumpe

Stefan König

Zusätzliche Informationen